Weitere Versicherungsarten

Rechtsschutz

Anwalts- und Gerichtskosten. – Ein Rechtsstreit ist sehr kostenintensiv. Eine Rechtsschutzversicherung kann finanziellen Problemen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten effektiv vorbeugen. Sowohl im Verkehrs-, Privat-, Berufs- als auch Immobilienbereich kann eine Rechtschutzversicherung je nach vereinbarten Beiträgen und Leistungen folgende Punkte abdecken:

  • Gerichtskosten
  • Anwaltskosten
  • Kosten für Sachverständigenleistungen
  • Vollstreckungs- und Übersetzungskosten

Rechtsschutzversicherungen gelten in der Regel europaweit ohne zeitliche Begrenzung. Sie übernimmt nicht nur die Kosten, sondern leistet auch Kostenvorschüsse, sofern sie in Verbindung mit den rechtlichen Interessen des Versicherten stehen. Dazu gehören meist auch sofortige Kautionsdarlehen.

Versicherungen rund ums Bauen

Teilweise schon mit einer Wohngebäudeversicherung abgedeckt, ist der Versicherungsschutz in sowie vor und nach einer Bauphase überaus wichtig, damit der Traum von den eigenen vier Wänden auf einem sicheren Fundament steht. Zu den grundlegenden Versicherungen rund ums Bauen gehören unter anderem:

  • Bauherren-, Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung (Absicherung von Schäden an Dritten)
  • Feuerrohbauversicherung (Feuerversicherung für den Zeitraum des Baus bis zur Bezugsfertigkeit)
  • Bauleistungsversicherung (Schutz vor Schäden am in der Bauphase befindlichen Gebäude)

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Schutzbrief

Ein Versicherungspaket mit Versicherungs- und Serviceleistungen rund um die Uhr – dies bieten viele Versicherungsunternehmen und auch unabhängige Versicherungsberater ihren Kunden in sogenannten Schutzbriefen an. Diese gelten teilweise für die gesamte Familie und können unter anderem die folgenden Bereiche absichern:

  • Gesundheitsschutz (Auslandsreisekrankenversicherung, Kranken- und Verstorbenenrücktransport, Arzneimittelservice, Vermittlung an Ärzte und Krankenhäuser)
  • Hilfe und Schutz rund ums Kfz und Fahren (Fahrzeugbergung, Pannenhilfe, Unfallhilfe, Stellung eines Mietfahrzeugs)
  • Reiseschutz (Reiserücktritts-, Reisegepäckversicherung, Rechtskostenvorschuss sowie Dolmetscher- und Anwaltshilfe, Zahlungsmittelersatz bei Verlust im Ausland, Dokumenten-/Kartenservice)
  • umgehende Hilfe und Unterstützung für Zuhause (spontane Kinder- und Pflegebetreuung, Bewachungsservice, Stellung einer Notheizung, Sanitär-Installateur- sowie Schlüsselservice, Schädlingsbekämpfung etc.)

Oftmals sind die Schutzbriefe in Form zusätzlicher Kreditkartenleistungen mit einer Kreditkarte kombiniert. Die Schutzbriefleisten lassen sich meist individuell nach dem jeweiligen Bedarf zusammenstellen.

Unfallversicherung

Auch wenn viele Menschen über ihren Beruf gesetzlich unfallversichert sind, so bedeutet dies noch längst keinen umfassenden Versicherungsschutz. Denn die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeits- und Wegeunfällen zur Arbeit bzw. von der Arbeit nach Hause. Demzufolge sollte auch für den Privatbereich unbedingt entsprechende Vorsorge getroffen werden. Die meisten Unfallversicherungen bieten in der Regel einen weltweiten Schutz und leisten Auszahlungen bei Invalidität und Todesfall.

Bergungskosten, Rehabilitations- und Kurleistungen sowie kosmetische Operationen werden je nach Versicherungsvertrag ebenfalls einer Unfallversicherung übernommen. Auch Lebensmittelvergiftungen sowie durch Impfungen verursachte Infektionskrankheiten können als Versicherungsleistung in einer Unfallversicherung festgelegt werden. Da eine normale Unfallversicherung oftmals nicht in allen Freizeit(sport)bereichen Schutz gewährleistet, werden spezielle Unfallversicherungen, beispielsweise für Luftfahrt und Motorsport, angeboten.

Pflegeversicherung

Ähnlich wie in der gesetzlichen Krankenversicherung auch, nimmt der Leistungsumfang auch in der gesetzlichen Pflegeversicherung immer mehr ab. Um im Falle des Pflegefalls bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen zu können, ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll. Diese kann nicht nur die Lebensqualität im Fall der Fälle deutlich erhöhen, sondern sichert auch in besonderem Maße die Familie. Denn diese muss laut Gesetzgeber die Pflege zu einem großen Teil finanzieren, sobald die Ersparnisse des Pflegebedürftigen aufgebraucht sind.